Bereits zum 19 mal fand das NRW Landesturnier von Special-Olympics in Essen-Kupferdreh statt. Dieses wird immer am letzten Samstag im September ausgetragen. In diesem Jahr gingen nur ca. 120 Judoka mit geistigem Handicap an den Start. Diese kamen von 19 Vereinen und Instititionen aus NRW . Hinzu kamen noch einige Judoka aus den Niederlanden und Frankreuch. Parallel fanden diesmal noch andere Turniere statt. In den besten Zeiten vor „Corona“ fanden sich noch 200- 250 Judoka in Essen ein.
Nach dem Sprechen des Athleten-Eids von ID-Judoka Jochen Drescher vom BSV Meschede
und Hissen der Special-Olympics Fahne konnten pünktlich um 11.00 Uhr die Wettkämpfe
beginnen.
Gekämpft wird wie gewohnt in 3 Wettkampfklassen und unterteilt durch die Gewichte der Judoka. Die Kämpfe begannen inzwischen tradionell mit der WK3, wo auch Judka mit stärkerer Beeinträchtigung antreten können. Danach begannen die Kämpfe mit der WK 2, wo die Judoka trotz ihres Handicaps die Judo-Techniken gut umstezen können. Zum Schluß zeigten die Judoka der WK 1 ihr Können auf höchstem Niveau. Besonders sehenswert waren die Kämpfe mit dem Franzosen Ifeanyi Oguejiofor , der wohl momentan weltbeste ID-Judoka.
Nach der anschließenden Siegerehrung fuhren Alle stolz nach Hause.
Ergebnisse:
Alex Scherf : Goldmedaille – im Vorjahr 2025 – 4.Platz – Klasse Einsatz mit großem Erfolg,
Jochen Drescher : Silbermedaille – im Vorjahr 2025 – Goldmedaille – trotz starker Gegner immer auf dem Treppchen,
Michael Alberts : Silbermedaille – im Vorjahr 2025 nicht dabei – der jüngster Judoka und immer vorne mit dabei,
Etienne Menzel : Silbermedaille – im Vorjahr 2025 – Silbermedaille – mit ihm ist immer zu rechnen,
Isabel Picht : Bronzmedaille – im Vorjahr 2025 – 4. Platz – sie kämpft sich nach vorne,
Claudia Knippschild : Bronzemedaille – im Vorjahr 2025 – 4. Platz – sie wird wieder besser,
Stefanie Mause : Bronzemedaille – im Vorjahr 2025 – Bronzemedaille – gute Kämpfe innerhalb ihrer Möglichkeiten,
Christian Lehmann : 5. Platz – stark angefangen, dann wegen körperliche Probleme aufgegeben – im Vorjahr 2025 – Bronzemedaille –
er wird wieder vorne dabei sein,
Uschi Schröjahr: nicht dabei – im Vorjahr 2025 – Bronzemedaille – .
Dennis Aue : nicht dabei – im Vorjahr 2025 – 4 Platz,
Christoph Gmyrek trainiert Menschen mit geitiger Behinderung im ID-Judo- mit Engagement, Herz und großem Erfolg.
Ohne Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, würden viele Dinge in der Gemeinschaft nicht funktionieren. Daher werden jedes Jahr einige derjenigen, die im Ehrenamt tätig sind, nominiert für die Ehrenauszeichnung der Stadt Meschede. Unter den Nominierten war dieses Mal auch Christoph Gmyrek.
ID-Judo ist das Steckenpferd von Christoph Gmyrek, wobei ID für Intellectual Disability steht.Von Kindheit an war er begeisteter Sportler, was dann auch dazu führte, dass er Sportlehrer wurde. In das Ehrenamt als Trainer für Menschen mit einer geistigen Behinderung bin ich eigentlich „hereingerutscht“ erzählt er.
„Ich wurde von Lothar Braukmann angesprochen, der im Verein den Papierkram macht. Ich dachte mir, dass ich eigentlich gerade andere Sorgen hatte mit Familie und kleinem Kind, habe aber dann zugesagt der Gruppe für kurze Teit ein wenig Anschubhilfe zu geben“.
Dabei blieb es aber nicht. Heute nach über 15 Jahren ist das wöchtliche Training mit seiner inzwischen 13 köpfigen Gruppe ein fester Termin. „Das hat für mich nichts mit Arbeit zu tun. Es macht einfach Spaß“ Und der Spaß ist auch von beachtlichen Erfolg gekrönt. Gmyrek führte seine Judoka bis zum Braungurt und fährt mit Ihnen auf Tuniere. Mehrfach nahmen sie an den NRW-Meisterschaften teil und holten sogar Medaillen bei den nationalen ,Special-Olympics Sommerspielen, sowie Bronze-, und Silbermedaille bei den Special Olympics Weltspielen in Abu Dhabi. Anschließend holte die Judoka die Goldmedaille bei den Weltspielen 2023 in Berlin. Außerdem wirkte er mit seiner Mannschaft bei inklusiven Veranstaltungen wie dem „Tag der Begegnung“ und dem „Host-Town-Fackellauf“ zu den Special Olympics Games mit.
Die Vermittlung von Werten wie Teilhabe, Disziplin, Teamgeist und Lebensfreude durch den Sport liegt Gmyrek wirklich am Herzen,ebenso ein einfühlsames, kreatives und leistungsorientiertes Training. Um dieses Training dauerhaft zu ermöglichen, organisiert Christoph Gmyrek Gelder durch Veranstaltungen oder auch durch den „Vogelschisskalender“, wodurch beispielweise neue Matten angeschafft werden konnten. Viele scheuen vor ehrenamtlichen Aufgaben zurück, weil man meint, man hat das dann ein Leben lang an der Backe, aber es macht neben der Arbeit, die es mit sich bringt, auch einen Riesenspaß!
Für sein Engagement wurde Gmyrek für die Ehrenauszeichnung der Stadt Meschede nominiert und zur feierlichen Verleihung in die Klostergaststätte eingeladen. Bürgermeister Christoph Weber betonte, dass bereits die Nominierung Ausdruck großer Wertschätzung sei. Alle hier hätten diese Auszeichnung verdient. Ihr Engagement ist außergewöhnlich.In gemütlicher Runde konnten sich die Nominierten dann noch über ihre verschiedenen Einsatzgebiete und Erfahrungen austauschen. 
WP: Brigitta Bongard
Das Gymnasium der Stadt Meschede spendete 1000 Euro! Aus dem Bericht des Gymnasiums:
Warum können sich die „Städtis“und die Judoka des BSV Meschede freuen?
Beide erhalten aus den Einnahmen des Weihnachtsbasar 2024 die unglaubliche Summe von je 1000€.
Die Judogruppe freute sich sehr, als Frau Schäffer die symbolische Judomatte mit 1000€ darauf beim Training überreichte.
Das Geld soll in neue Judomatten „gesteckt“ werden, die dringend erforderlich sind.
Die Rekordsumme von knpp über 2000€ verdanken wir an diesem Tag der offenen Tür einerseits den vielen fleißigen
Mamas,Papas ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schüler, Tanten, Onkels, Opas , Omas, Sekretärinnen
und Lehrkräften, die großartige Dinge gespendet haben. Ein weiterer Dank geht an die vielen Familien, Helferinnen
und Helfern die diesem Basar zu einem großen Erfolg gemacht haben.
Diesem Dank schließen wir uns an: DANKE an alle Beteiligten!
Auch möchten wir der Fa. Langer in Berge für ihre erneute großartige Spende von 500€ herzlich danken.
Eine Famile, die nicht genannt werden möchte, sponserte 100€ dazu, wofür wir uns auch herzlich bedanken.
Weitere 500€ kamen von der Sparkasse „Mitten im Sauerland“ durch die Aktion Verein des Jahres dazu.
Hier der Link zu unserem witzigen Bewerbungsvideo:https://youtu.be/HNSsZKrGyqk
Die letzten 1500€ kamen durch die beispiellose Aktion „Yogelschisskalender 2025“ von unserem Judotrainer
Christoph Gmyrek selbst dazu. Inspiriert von einer kuriosen Entdeckung, einen Möwenschiss auf der Scheibe
bei einer Autotour durch Schottland, machte er aus jedem „Schiss“ ein Kunstwerk.
Der Erlös von den 150 verkauften Kalendern spendet er dem BSV Meschede.
Zur Freude Aller konnten jetzt die Matten bestellt werden. Um Kosten zu sparen wurden die Matten in einer Eigenaktion direkt
vorm Hersteller geholt. Zum Schluss blieben noch ein paar Euro übrig um 2 Mattenwagen selber herzustellen.
In den folgenden Trainingsstunden ging es mit großem Einsatz, viel Spaß und ohne Angst vor Stolperstellen an defekten Matten,
breiten Fugen und Flickstellen an neue Aufgaben und Herausforderungen für die nächste Gürtelprüfung.
Es wurde geworfen, gehalten, gelernt und gelacht, und um es kurz zu machen:
Alle Kandidaten bestanden nach intensiver Vorbereitung die Prüfung zur nächten Gürtelfarbe.
Mit Uschi Schröjahr, Dennis Aue, Nick Braukmann und Jochen Drescher haben wir erstmals vier Braungurtträger in unseren Reihen.
Stolz können aber auch alle anderen auf ihre tolle Leistung sein: Claudia Knippschild, Alexander Scherf und ChristianLehmann
sind nun an ihren blauen Gürteln zu erkennen, während Stefanie Mause frischgebackene und einzige Trägerin des grünen Gürtel ist.
Mit orange-grün um die Hüften zeigen sich von jetzt an Isabel Picht und Etienne Menzel.
Michael Alberts (gelb-orange) und Luis Schürmann (gelb), komplettieren die Reihen aller mit neuen Gürteln.
Neben Julia Drinhaus als Prüfer mit dabei war erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit wieder Trainer Christoph, der im letzten Jahr-
nach über einem Vierteljahrhundert – seine Prüferlizenz erneuert hatte. Gut Ding will eben Weile haben……
Ganz so lang bis zur nächsten Prüfung wird es für unsere Judoka aber nicht dauern. Alle sind fest entschlossen,
schon bald wieder mit noch neueren Gürteln auf der dann noch immer neuen Matte zu stehen.
13 Judoka mit verschiedenen Handycaps bestehen erneut eine Gürtelprüfung mit Bravour.
Nach langer und intensiver Vorbereitung sitzen die Judoka am Mattenrand und warten darauf ihr neues „Erlerntes“ zu zeigen. Die Aufgaben der Judoka waren aufgrund der verschiedenen Kyu-Grade (weißgelb bis blau) doch sehr verschieden.
Anfangen durften die „Neuen“ Judoka Michael Albers, Luis Schürmann und Laurent Wiese. Ihre Fall-,Wurf und Bodentechniken, Anwendungsaufgaben und ein „Randori“ (Übungskampf) für ihre weißgelben und gelben Gürtel zeigten sie mit Begeisterung.
Die Aufgaben der nächsten Judoka Isabel Picht, Etienne Menzel und Stefanie Mause zu den höheren Kyu Graden (gelborange bis orangegrün) waren schon anspruchsvoller.
Sie zeigten verschiedene Falltechniken (vorwärts, seitwärts und rückwärts). Anschließend ging es zu Bodentechniken mit verschiedenen Haltegriffen, Befreiungen, Anwendungsaufgaben und ein „Bodenrandori“. Die nachfolgenden Aufgaben im Stand mit verschiedenen Wurftechniken, Wurfkombinationen, Kontertechniken, Anwendungsaufgaben und einem „Standrandori“ waren da schon schwieriger.
Zum Schluss nach langem Warten sind die Judoka Claudia Knippschild, Uschi Schröjahr, Nick Braukmann, Christian Lehmann, Alexander Scherf, Dennis Aue und Jochen Drescher zur grünen und blauen Kyu Prüfung dran.
Gefordert waren hier verschiedene Falltechniken bis zum freien Fall ( Judorolle frei in der Luft). Bei den Bodentechniken mussten verschiedene Haltegriffe Kesa-gatame, Yoko-shiho-gatame und Tate-shiho-gatame, sowie verschiedene Verteidigungen aus der Bank und Bauchlage gezeigt werden. Schwieriger waren die anschließenden Wurf-
Techniken wie z.b. O-goshi, Tani-otoshi, Uki-otoshi, Yoko-gake, Tomoe-nage, De-ashi-barai und Kata-ashi-dori.
Die Prüferin Julia Drinhaus (leider nicht auf dem Foto), Trainer Christoph Gmyrek und Lothar Braukmann waren von den bisher gezeigten Leistungen sehr angetan. Gespannt schauten sie auf die letzte Aufgabe einer „Mini-Kata“ im Stand.
Die Kata ist eine traditionelle japanische Übungsform, bei der die strikte Einhaltung des Zeremoniells (Begrüßung, Laufwege) wichtig ist. Es kommt auf korrekte Demonstration der Techniken und Bewegungsabläufe an. In diesem Fall handelt es sich um 3 selbst auserwählte Würfe, die von „Tori“ ( der Ausführende) möglichst wettkampfnah mit einem Partner (japanisch „Uke“) demonstriert werden-also eine Art choreographierter Schaukampf. Die Bewegung von Uke wird dabei ausgenutzt um selbst zum Wurferfolg zu kommen.
Zum Schluss sind „Alle“ glücklich und stolz auf ihre bestandenen Prüfungen und einen höheren Gürtel zu tragen.
Luis Schürmann 8. Kyu Grad, weiß-gelb,
Laurent Wiese 8. Kyu Grad, weiß-gelb,
Michael Albers 7. Kyu Grad, gelb,
Etienne Menzel 5. Kyu Grad, orange,
Isabel Picht 5. Kyu Grad, orange
Stefanie Mause 4. Kyu Grad, orange-grün,
Claudia Knippschild, 3 Kyu Grad, grün,
Christian Lehmann 3. Kyu Grad, grün,
Alexander Scherf 3. Kyu Grad, grün,
Dennis Aue 2. Kyu Grad, blau,
Nick Braukmann 2. Kyu Grad, blau,
Jochen Drescher 2. Kyu Grad, blau,
Uschi Schröjahr 2. Kyu Grad, blau,
Zuvor waren die ID-Judoka des BSV-Meschede bei den „Special Olympics Landesturnier NRW“ am Start. Über 120 Judoka aus 20 Vereinen aus NRW und den benachbarten Niederland kämpften in Essen-Kupferdreh um Medaillen. Die 8 Judoka aus Meschede waren auch hier in ihren jeweiligen Wettkampfklassen sehr erfolgreich und kamen mit viel Edelmetall nach Hause.
Etienne Menzel – Gold,
Michael Albers – Silber,
Jochen Drescher – Silber,
Isabel Picht – Bronze,
Claudia Knippschild – Bronze,
Nick Braukmann – Bronze,
Dennis Aue – 4. Platz,
Christian Lehmann – 4. Platz,
Jetzt steht dem BSV Meschede mit seinen Judoka die größte Herausforderung bevor.
Nach vielen Jahren müssen jetzt neue Judomatten angeschafft werden. Es werden alle Wege zur Finanzierung ( Spenden, Christoph`s Kalenderaktion usw.) nötig sein. Aber mit viel Optimismus werden wir auch „Dieses“ schaffen.
Die BSV Judoka waren wieder erfolgreich bei 2 Wettkämpfen.
Vom 22.05.-25.05.2024 fanden die 5. „Special Olympics Landespiele NRW in Münster statt. 1500 Athleten und Athletinnen mit einem geistigen Handicap traten in 18 Sportarten : Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Boccia, Bowling, Fußball, Golf, Handball, Hockey, Judo, Leichtathletik, Radsport, Rollerskating, Reiten, Schwimmen, Tanzen , Tennis und Tischtennis an.
10 Judoka vom BSV Meschede, trainiert, gefördert und betreut von Christoph Gmyrek und Lothar Braukmann, waren auch mit am Start. Manuela Bathen und Beatrix Molitor ebenfalls vom BSV, waren als zusätzliche Betreuerinnen mit dabei.
Gemäß dem „Special Olympic Eid „Last mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“, zeigten sich die Mescheder Judoka von Ihrer besten Seite und konnten in ihren jeweiligen Wettkampf und Gewichtsklassen folgende Platzierungen mit nach Hause nehmen:
Claudia Knippschild Goldmedaille
Stefanie Mause Silbermedaille
Uschi Schröjahr Bronzemedaille
Christian Lehmann Goldmedaille
Michael Albers Silbermedaille ( erste Teilnahme an einem Wettbewerb!!!)
Nick Braukmann Bronzemedaille
Dennis Aue Bronzemedaille
Laurent Wiese Bronzemedaille
Jochen Drescher 4. Platz
Etienne Menzel 5. Platz ( kampflos wegen zu später Ankunft, Klassenfahrt)
Am 22.6. fanden die 27. Bethel Athletics in Bielefeld statt.
Im Sportpark Gadderbaum waren ca. 1000 Sportler in 8 Sportarten am Start.
4 Judoka des BSV Meschede waren auch vertreten und nahmen an den Judo-Wettkämpfen teil. Hier waren sie in Ihren jeweiligen Wettkampf/Gewichtsklassen besonders erfolgreich:
Michael Albers Goldmedaille
Etienne Menzel Goldmedaille
Jochen Drescher Goldmedaille
Christian Lehmann Bronzemedaille
Nach den Wettkämpfen zeigten sich alle Judoka und Trainer mehr als zufrieden und freuen sich gemeinsam auf ihre nächste Herausforderung, einer erneuten Gürtelprüfung.
… dieser Gedanke kam mir direkt in den Sinn, als ich voller Freude und Stolz im Oktober 2023 die „Ehrenauszeichnung der Kreis- und Hochschulstadt Meschede 2023“ erhielt. 2014 erhielt ich bereits eine Urkunde durch den Landessportverbund NRW e.V. in der Kategorie Soziales Engagement für das Programm „Bewegt GESUND bleiben in NRW“ und 2017 eine weitere Urkunde durch den Stadtsportverband Meschede e.V. für die langjährige erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit im Sport.
Die Auszeichnungen drücken für mich eine hohe Wertschätzung und Dankbarkeit aus und geben mir ein gutes Gefühl, das Richtige zu tun und das auch gerne Weiterhin:
Ich bin Übungsleiter der Id-Judokas des BSV Meschede. Dort kümmere ich mich um die Judokas während des Trainings, zusammen mit Christoph Gmyrek, 2.Dan Träger, Sportlehrer und mehrfacher deutscher „Kata-Meister. Dazu gehören auch private Gespräche und Hilfeleistungen bei alltäglichen Problemen. Inzwischen haben wir an verschiedenen Sportevents und Wettkämpfen wie z.B. Bethel-Athletics, Special-Olympics NRW Spiele, Landesmeisterschaften und die Nationalen Special-Olympics Sommerspiele(Düsseldorf, Hannover, Kiel und Berlin) teilgenommen. Zur Wettkampfvorbereitung gehört die Einsammlung von Spendengeldern, die Planung des Wettkampfes vor Ort, Fahrdienste und letztendlich das Begleiten, Motivieren und Unterstützen der Judokas beim Wettkampf.
Neben der sportlichen Aktivität kümmere ich mich um die Instandhaltung der Sporträume und bin verantwortlich für die Website vom BSV Meschede.
Die Wettkämpfe und Sportevents mit den Judokas sind für mich aber immer ein besonderes Highlight in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, auch wenn es manchmal viel Arbeit bedeutet.
Ich bedanke mich in aller Form bei der Stadt Meschede, beim Stadtsportverband Meschede sowie beim Landessportbund NRW e.V. für die Auszeichnungen sowie bei meinen Judokas für das entgegengebrachte Vertrauen.
Auf weiterhin viele gemeinsame Sportstunden, wo das „Erlernte“ stets im Vordergrund steht. Auch der „Spaßfaktor“ steht für Alle an erster Stelle.
Berlin/Meschede. Freude, Erleichterung, Jubel: Es ist so vieles, was Stefanie Drescher in diesem Moment aus sich herauslässt. Kein Wunder: Die 36-Jährige hat gerade mit einer Goldmedaille bei den Special Olympics World Games in Berlin den – bisherigen – Gipfel ihrer Sportlerinnen-Laufbahn erklommen. Stefanie Drescher ist Profi-ID-Judoka – ihre sportlichen Wurzeln liegen dabei in Meschede.
ID-Judo ist die Judovariante für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Seit Beginn der 1980-er Jahre besteht diese Disziplin – in Meschede hat sich die Judogruppe des Behinderten-Sportvereins (BSV) Meschede auf die Fahnen geschrieben, diesen Sport Menschen mit Handicap näherzubringen. Dort trat Stefanie Drescher auch im Jahr 2010 erstmals auf den Tatami – so wird in der Fachsprache die Judo-Matte genannt. Dass sie fortan Pokale und Medaillen gleich reihenweise sammeln würde, hätte sich die junge Frau aus Velmede wahrscheinlich nicht träumen lassen. „Klein, nett und lustig – im Sport stark und erfolgreich“: So beschreibt Lothar Braukmann, der als Übungsleiter gemeinsam mit Trainer Christoph Gmyrek die BSV-Judoka coacht, Stefanie Drescher.
Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Schon bei ihrer ersten Einzelteilnahme an einem größeren Turnier, den Judo-Einzelmeisterschaften in Hückeswagen, gewann sie 2013 den Titel einer NRW-Landesmeisterin. Es folgten etliche Erfolge bei den Bethel-Athletics, NRW-Landesmeisterschaften und anderen ID-Judo-Wettbewerben. Und trotzdem: Immer wieder überlegte Stefanie Drescher in dieser Zeit, zum Zumba-Tanz zu wechseln – „wir mussten sie quasi überreden, beim ID-Judo zu bleiben“, erinnert sich Lothar Braukmann.
Nicht nur das war vom Erfolg gekrönt, sondern auch die weitere sportliche Laufbahn: Im Jahr 2014 stand die junge Velmederin erstmals ganz oben auf dem Treppchen. Es gab Gold bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen in Düsseldorf – und ebenso zwei Jahre später bei Neuauflage dieses Wettbewerbs im Hannover. Hintergrund: Seit 2007 ist ID-Judo im offiziellen Wettbewerb bei den Special Olympics vertreten. Special Olympics ist die weltweit größte, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.
Lohn der Mühen: Bei der HSK-Sportgala im Jahr 2016 wurde Stefanie Drescher mit Gold ausgezeichnet; ein Jahr später gab es Silber. Die Goldmedaille bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen 2018 in Kiel wurde für die BSV-Judoka gleichzeitig zum Sprungbrett für den ersten Auftritt auf internationaler Bühne: 2019 ging es zu den Special Olympics World Games nach Abu Dhabi. Und auch hier geht die Erfolgsserie für Stefanie Drescher weiter: In ihrer Klasse WK 2 – Judoka, die aufgrund ihrer Behinderung Judo-Techniken eingeschränkt umsetzen können – holt sie direkt die Bronzemedaille.
Damit nicht genug: Weil in der WK 1 – Judoka die trotz ihres Handicap mit Judoka ohne Behinderung trainieren können und die Techniken gut umsetzen können – eine Judoka ausgefallen ist, geht Stefanie Drescher auch hier auf den Tatami. Der Lohn: Eine Silbermedaille – ein toller Erfolg. Ebenso konnte die junge Sauerländerin in diesem Jahr den Titel einer deutschen Vizemeisterin sowie den 3. Platz bei der Europameisterschaft erringen.
Überhaupt bringt das Jahr 2019 zahlreiche Veränderungen mit sich: Gemeinsam mit fünf weiteren Judokas wechselt Stefanie Drescher ins Sportleistungszentrum nach Köln-Frechen – sie erhält ein Sportstipendium der Gold-Kraemer-Stiftung. Fortan ist die Sauerländerin damit eine Profi-Judoka, die sich ganz ihrem Sport widmen kann. Auch ihren Lebensmittelpunkt verlegt Stefanie Drescher nach Frechen und zieht dort in eine Wohngemeinschaft. Im Jahr 2023 unterstützt Stefanie Drescher auch die Host-Town-Kampagne der Stadt Meschede: Im Rahmen des Fackellaufs, der die drei Host Towns Winterberg, Olsberg und Meschede verbindet, trägt sie die symbolische olympische Fackel in den Hennepark.
Und nun das ganz große Ding: Bei den Special Olympics World Games in Berlin sahnen die deutschen ID-Judoka richtig ab. Gleich fünf Goldmedaillen gibt es für die Athletinnen und Athleten mit dem Adler auf der Brust. Eine davon geht an Stefanie Drescher – jubelnd läuft sie nach ihrem Finalsieg durch die Arena. Zu diesem Erfolg gratulieren auch ihre Sportfreunde und –freundinnen von den BSV-Judoka – verbunden mit der Hoffnung auf die ein oder andere gemeinsame Trainingseinheit in Meschede.
Meschede/Bestwig. Eine besondere Würdigung für eine außergewöhnliche Leistung: Die Profi-ID-Judoka Stefanie Drescher erhielt jetzt gemeinsame Glückwünsche der beiden Bürgermeister Christoph Weber (Meschede) und Ralf Péus (Bestwig). Bei den Special Olympics World Games in Berlin hatte Stefanie Drescher im Juni die Goldmedaille im ID-Judo erreicht.„Eine Goldmedaille ist sicher die höchste Auszeichnung, die man als Sportlerin oder als Sportler bekommen kann“, so Christoph Weber. Mindestens genau so wichtig wie der sportliche Erfolg sei aber das Zeichen in die Gesellschaft hinein, ergänzt Ralf Péus: „Nicht ein Handicap macht einen Menschen besonders – besonders macht ihn, dass er sich einbringt.“ Das sei schließlich auch der Grundgedanke der Inklusion: Die gleichberechtige Teilhabe aller Menschen. Deutlich wird das auch in der Aufschrift der Goldmedaille, die Stefanie Drescher in Berlin bekommen hat: „#unbeatable“ und “together“ – „unschlagbar“ und „gemeinsam“.Seit 2019 lebt Stefanie Drescher in Frechen bei Köln. Im dortigen Sportleistungszentrum kann sie sich dank eines Stipendiums der Gold-Kraemer-Stiftung ganz ihrem Sport widmen. Aufgewachsen ist die 36-Jährige in Bestwig-Velmede; ihre sportlichen Wurzeln liegen beim Behinderten-Sport-Verein (BSV) Meschede, wo sie im Jahr 2010 erstmals mit dem ID-Judo – der Judo-Variante für Menschen mit Handicap – in Berührung kam.Deshalb sprach Bürgermeister Weber ein besonderes Dankeschön dem BSV-Team um die Trainer Lothar Brauckmann und Christoph Gmyrek aus. Auch sie hätten einen Anteil an der Goldmedaille – „und ebenso alle Menschen, die beim BSV Meschede Sport treiben.“
Im Rahmen der „Special Olympics World Games“ in Berlin machte sich am Samstag den 06.05.2023 im Sauerland ein Hauch von „Olympia“ breit. Symbolisch wurde das „Olympische Feuer“ bei einem Fackellauf von Winterberg über Olsberg, Bestwig nach Meschede getragen.
Unter dem Motto“zusammen unschlagbar“ brachten ca.100 Sportler mit und ohne Handicap die „Fackel“ über eine Distanz von fast 50 km zum Endziel.
Auf der letzten Etappe von Bestwig nach Meschede machten sich die Judoka des BSV Meschede, begleitet von einigen Läufern des TUS Velmede/Bestwig und 2 behinderten gerechten Dreirädern auf dem Weg. Pünktlich in der Mescheder Innenstadt angekommen, wurden die Sportler von der „Percussiongruppe „Sambadu“ und einer ukrainischen Kindergruppe mit Blumen in Empfang genommen und zum Hennepark begleitet. Am Hennepark angekommen wurde das Stadtfest“Henne in Flammen“ durch das Anzünden des Olympischen Feuer durch einen Menschen mit Handicap eröffnet.
Im Zuge des „Hosttown-Programm“ wurde die Delegation aus Burundi nach der Ankunft am 12.6. vom Frankfurter Flughafen abgeholt.
Am Folgetag wurde die Delegation im Rathaus offiziell vom Bürgermeister Christoph Weber, Landrat Dr. Karl Schneider, Special Olympics NRW Herr Stiers, Ferdi Lenze, Gisela Bartsch, Dorothee Hüster, Sebastian Nöckel (Torfabrik) und Lothar Braukmann (BSV Meschede) begrüßt.
„Der Sport steht für Begegnungen, Fairness und Respekt. Das ist wichtig für das Zusammenleben von Menschen. Es muss normal sein, dass alle Menschen die gleiche Teilhabe am Leben haben“, so die Worte von Christoph Weber, Bürgermeister von Meschede.
Mit der Unterstützung des SSV Meschede war am Nachmittag ein gemeinsamer Tanz,Spiel und Sportnachmittag organisiert worden.
Nicht nur die Schüler des Städttischen Gymnasium, auch die Fußballer der Torfabrik und die Judoka des BSV Meschede sowie unsere Gäste hatten trotz Hitze viel Spaß an den Aktionen. Das Highlight waren 2 Laufduelle zwischen den Gästen aus Burundi und Sportler/innen von der Torfabrik und des BSV Meschede. Ein gelungener Nachmittag der hoffentlich im Sinne von Inklusion wiederholt werden sollte.
Im Sportunterricht der Klasse 9b des Gymnasium der Stadt Meschede stand auf dem Lehrplan“Ringen und Kämpfen“. Sportlehrerin Karolina Dudek hatte daraufhin die Idee, dass ihre Schülerinnen und Schüler von den Erfahrungen unserer Judogruppe profitieren und gleichzeitig einen Eindruck vom „ID-Judo“ bekommen könnten – ganz im Sinne des „Host Town“ Programms in Vorbereitung auf die „Special Olympics Weltspiele“ 2023 in Berlin, bei denen Meschede als „Host Town“ ausgewählt wurde.
Unter dem „Host Town“ Motto „Vielfalt bewegt Meschede“ zeigten Judoka und Schüler wie einfach #zusammeninklusiv sein kann.
An drei Abenden nahm daher jeweils ein Teil der Klasse an unserem Training teil und hatte sichtlich Spaß dabei. Das dabei Gelernte nahm die Gruppe mit in den Sportunterricht und zeigte dem Rest der Klasse, was sie beim Training gemacht hatten – und so hatten alle was davon
Ein Super Projekt mit Zukunft. Vielleicht ergeben sich ja häufiger Begegnungen dieser Art: Unsere Judogruppe ist nähmlich seit Januar für das wöchentliche Training im den Gymnastikraum des Städttischen Gymnasium umgezogen….

Das Foto zeigt die dritte Gruppe mit unseren Judoka nach dem Training.
Projekt „Host Town“
Vom 17.06.-25.06.2023 finden in Berlin die „Special Olympics World Games“ statt. Dies sind die olympischen Spiele für Sportler mit einem geistigen Handicap oder mit einer mehrfachen Behinderung.
7000 Athletinnen und Athleten, 3000 Coaches und 12000 Familinmitglieder aus 170 Nationen werden zu Gast in Berlin sein.
Erstmals wurde das Nachhaltigkeitsprojekt 170 Nationen – 170 inklusive Kommunen – „Host Town“ mit einbezogen.
Durch „Host-Town“ wird ganz Deutschland Gastgeber für alle internationale Delegationen sein und die Sportler mit Angehörigen eine Woche vor den eigentlichen „World Games“ willkommen heißen.
Meschede hatte sich erfolgreich beworben und nimmt eine kleine Delegation aus Burundi auf.
„Special Olympics“ legt Wert darauf, nachhaltig die inklusiven Strukturen in den Kommunen und Städte zu stärken, so das Menschen mit Behinderungen auch mehr Wahlmöglichkeiten und einen besseren Zugang zum Sport haben.
Die Judokas des BSV Meschede erleben bei Ihrer 4. Teilnahme an den „Nationalen Special Olympics Sommerspiele“ in Berlin wieder eine emotionale Woche.
Vom 19.06.-24.06.2022 herrschte wieder ein Hauch von Olympia in Berlin.
Die „Nationalen Special Olympics Sommerspiele“ sind das größte Sportevent für Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung in Deutschland. Die vergangenen „Sommerspiele fanden immer im 2 Jahresrhythmus statt:
2010 in Bremen,
2012 in München,
2014 in Düsseldorf,
2016 in Hannover,
2018 in Kiel,
und seit 2020 im geänderten olympischen Vier-Jahres-Rhythmus. Die „Special Olympics“ wurden 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester vom damaligen US-Präsidenten J.F. Kennedy gegründet. Mittlerweile ist sie mit 5 Millionen Athleten/innen in 170 Ländern die größte Sportbewegung weltweit.
4000 Sportler/innen mit einem geistigen Handicap, 1600 Trainer und Betreuer, dazu 2500 freiwillige Helfer und 500 Kampf-, und Schiedsrichter erlebten eine tolle und emotionale Woche bei den Weltspielen in Berlin.
Mit einem bunten Mix aus Show, Diskussionen und Musik wurden die „Spiele“ von der Senatorin Frau Sprenger im Fußballstadion “ an der Alten Försterei“ eröffnet
Am Montag begannen offiziell die Wettkämpfe mit dem Eid von Special Olympics:
„Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“.
In den nächsten 5 Tagen wurde in folgenden Sportarten um Medaillen gekämpft:
Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Boccia, Bowling, Fußball, Golf, Handball, Kanu, Kraftdreikampf, Leichtathletic, Radfahren, Reiten, Rollerskating, Segeln, Schwimmen, Tennis und Tischtennis.
In der Disziplin Judo waren 140 Kämpfer (7 vom BSV) im Messegelände am Start.
Die diesjährigen Sommerspiele standen im Zeichen der 2023 stattfindenden Special Olympics World Games in Berlin. Es sollte gleichzeitig eine Generalprobe sein, wenn nächstes Jahr 7000 Sportler aus 190 Ländern anreisen. Daher wurden auch beim Judo zu Unmut Aller internationale Kampfregeln angewandt. Einige Techniken in vielen Jahren einstudiert, duften jetzt nicht mehr angewandt werden und führten zu vielen Strafen (Shido`s). Auch bedingt durch die lange Corona Zeit mit vielen Ausfällen von Trainingsstunden war eine optimale Vorbereitung nicht ganz möglich.
Nach den tollen Erfolgen bei den letzten „Nationalen Special Olympics Sommerspielen“ 2014 in Düsseldorf , 2016 in Hannover und 2018 in Kiel mit etlichen Medaillen, kehrten die BSV-Judokas wieder mit guten Platzierungen nach Hause
Jochen Drescher Bronzemedaille
Christian Lehmann Bronzemedaille
Tim Schröder Bronzemedaille
Etienne Menzel 4. Platz
Nick Braukmann 4. Platz
Alexander Scherf 4. Platz
Isabel Picht 5. Platz
Trainer Christoph Gmyrek (leider verhindert) und Übungsleiter Lothar Braukmann waren trotzdem von den Leistungen Ihrer Judokas zufrieden.
Alle Sportler, Übungsleiter/in Lothar Braukmann und Birgit Hader, sowie Betreuerin Ute Drescher und Betreuer Udo Hoffmann, erlebten zusammen eine tolle Woche miteinander. Trotz eines engen Programmablaufes konnten die Judokas den Reichstag, das Holocaustdenkmal, das Olympiastadion besuchen und eine Spreefahrt genießen. Alle freuen sich auf die nächsten Sommerspiele 2026.
Die Teilnahme an diesem Sportevent war nur durch einige Spenden möglich. Ihnen Allen ein herzliches Dankeschön.



































